Franz Bürgler in den Vorstand gewählt

66. Generalversammlung des Samaritervereins Neuenkirch

ib/Am Donnerstag, 25. Januar 2007 fand die GV des Samaritervereins (SV) Neuenkirch statt. Franz Bürgler wurde in den Vorstand gewählt und Michaela Huber gibt ihr Amt als Helpleiterin nach vier Jahren ab.


Wahlen und Mutationen:
Der Vorstand stellt sich für ein weiteres Jahr zur Verfügung. Neu in den Vorstand gewählt wurde Franz Bürgler, Neuenkirch. Help-Leiterin Michaela Huber gab ihren Austritt bekannt. Der Verein dankt ihr für die wertvolle, mit Freude geleistete Arbeit für die Neuenkircher Jugend. Eine neue Help-Leitung konnte noch nicht gefunden werden. Interimsmässig übernimmt Monika Stalder die Leitung der Help-Gruppe. Die Samariter würden sich freuen, wenn jemand aus der Bevölkerung sich spontan für diese schöne Aufgabe meldet (Kontakt: Lisbeth Frey, Präsidentin, Tel. 041 460 47 65). Jeffrey Huber wurde in den Verein aufgenommen. Als ehemaliges Help-Mitglied bringt er bereits ein beträchtliches Samariter-Wissen mit.


Auch das letzte Jahr bot den Samaritern viel Interessantes. Die monatlichen Übungen wurden rege besucht. Den beiden Technischen Leiterinnen Monika Stalder und Sonja Brügger war kein Aufwand zu hoch, den Samaritern ein abwechslungsreiches Programm zusammen zu stellen. Zu erwähnen ist zum Beispiel der gemeinsame Besuch mit dem SV Lauterbrunnen/BE bei der Seepolizei in Luzern. Auch die originelle Übung mit dem SV Sempach bleibt in bester Erinnerung. Am regionalen Nothilfe-Parcour in Hildsrieden konnten die Samariter ihr Können unter Beweis stellen. Ein herzliches Dankeschön gilt dem SV Hildisrieden für die Top-Organisation dieses Grossanlasses. Die Samariter freuen sich bereits auf den nächsten Nothilfe-Parcour, der am 15.09.07 in Sempach stattfindet.

Die Ausflüge zur NEAT in Bodio und in den weihnachtlich gestalteten Vergnügungspark Rust waren weitere Highlights im Vereinsjahr.

Mit 351 Stunden im Sanitätsdienst-Einsatz wurde wiederum ein neuer Rekord aufgestellt. Zu erwähnen ist hier speziell der "Rocktober" vom 28.10.06, der von den Samaritern eine organisatorische Glanzleistung verlangte. Die Organisatoren kamen erst in letzer Minute auf die Samariter zu (am Mittag des Austragungstages!). Hier bewiesen die Samariter einmal mehr, wie flexibel und pflichtbewusst sie an eine solche Aufgabe treten. Wiederum halfen einige Samariter dem Partnerverein Lauterbrunnen beim Sanitätsdienst am Inferno-Triathlon. Am 29. April durften Monika Stalder, Markus Heini und Seppi Stadelmann die Henry-Dunant-Medaille in Weggis entgegennehmen. Mit der Henry-Dunant-Medaille zeichnet der Schweizerische Samariterbund Mitglieder aus, welche 25 Jahre aktiv im Verein tätig waren oder 15 Jahre im Vorstand mitgearbeitet haben. Der Verein gratuliert ihnen herzlich!

Der Vorstand ab 2007 
v.l. Franz Bürgler, Monika Stalder, Irma Baumeler, Markus Heini, Jolanda Marx,  Seppi Stadelmann, Dr. Thomas Limacher, Lisbeth Frey


"Liebe Menschen im Leben zu haben macht den Reichtum des Lebens aus"
Albert Schweitzer

FACE (First Aid Convention in Europe) in Italien

IB / Vom 16. Juni bis 18. Juni 2006 fand in Assisi die FACE (First Aid Convention in Europe), die Europameisterschaft der Ersten Hilfe, statt. Eine Gruppe des Samaritervereins Neuenkirch begleitete das Schweizer Team aus Uster als Supporter.

Die FACE wird jedes Jahr in einem anderen europäischen Land durchgeführt. Equipen aus 26 Nationen beteiligten sich dieses Jahr daran. Bei elf verschiedenen Unfallszenarien mit jeweils vier und mehr Verletzten / Schwerverletzten zeigten die Helfer ihr Können. Erschwerend kam dazu, dass die Wettkampfsprache in Englisch war. Ein Team besteht jeweils aus sechs Personen (inkl. einer Ersatzperson). Ein Hauptschiedsrichter und pro Patient ein Schiedsrichter benoteten alle Handlungen der Helfer. Die Zuschauer konnten beobachten, wie die Teams unter Stress (und grosser Hitze) die Aufgaben meisterten. Vor allem ein Katastrophen-Fall mit ca. 30 Verletzten war eine grosse Herausforderung. Es galt, mit einem anderen Team zusammen die Ersthilfe zu koordinieren. Der Wettkampf forderte von den Teams vertieftes Wissen und grosse Erfahrung in Erster Hilfe und Führungsarbeit.

Die Gruppe aus Serbien wurde als Sieger gefeiert und durfte den begehrten Pokal entgegen nehmen. Die Schweizer wurden 21. Grund für die eher enttäuschende Rangierung war sicher, dass dieses Team erst seit März miteinander trainieren konnte. Da die meisten der Gruppe erst kurze Zeit als Samariter aktiv im Verein mitmachen, konnten sie nur bedingt auf ein fundiertes Wissen und Erfahrungen abstützen. Aus diesem Blickwinkel betrachtet verdienen sie spezielle Anerkennung für ihren Mut, sich dieser Aufgabe zu stellen und für den Durchhaltewillen und ihre Leistung!

Die sechs Neuenkircher waren mit 17 weiteren Schweizer Supportern für die moralische Unterstützung des Teams zuständig. Immer Ende jeder Aufgabe motivierten sie ihre Mannschaft mit ihrem Schlachtruf und Kuhglockengeläut.

Die Neuenkircher nahmen zusätzlich ihr Maskottchen "Henrietta" mit. "Henrietta" ist eine herzige Plüschkuh und wurde nach dem Gründer des Roten Kreuzes, Henry Dunant, benannt.

Die Samariter kehrten mit vielen tollen Eindrücken in ihre Heimat zurück. In Erinnerung bleiben die Begegnungen mit Kollegen aus anderen Ländern, die schwierigen Aufgaben an den Unfallplätzen, die bezaubernde Stadt Assisi und die sogenannte "Organisation" des Anlasses durch das Italienische Rote Kreuz.

Im nächsten Jahr findet die FACE vom 5. – 8. Juli in Irland statt. Für die Neuenkircher Samariter und "Henrietta" steht fest: Da muss man doch auch wieder mit dabei sein!

 

Neuenkircher Samariter besuchten den Europäischen Erste-Hilfe-Wettkampf in Italien

Samariter erlebten ein aktives Jahr 2006

Kleine Helpis kamen gross raus

"Schaut mal, da kommen die Schweizer!"

 

"Do you feel that?"