72. Delegiertenversammlung des Kantonalverbandes

ib / Neuenkirch: Luzerner Samaritervereine und 300 Samariter und Gäste hielten am 25. April 2009 in Neuenkirch ihre 72. Delegiertenversammlung ab. Zuvor durften 48 Mitglieder die ehrenvolle Henry-Dunant-Medaille in Empfang nehmen. Der Samariterverein Neuenkirch war für die Organisation rund um die DV verantwortlich.


Verdiente Auszeichnungen
Vor der Delegiertenversammlung fand in der Pfarrkirche Neuenkirch die feierliche Übergabe der Henry-Dunant-Medaille an 48 Samariterinnen und Samariter statt. Mit dieser Medaille ehrt der Schweizerische Samariterbund Mitglieder, welche 25 Jahre aktiv im Verein tätig gewesen sind oder 15 Jahre im Vorstand mitgearbeitet haben.

Bernadette Bachmann, Mitglied des Zentralvorstandes des Schweizerischen Samariterbundes, überreichte die Medaillen mit den Worten "Sie bringen das innere Feuer mit, um immer wieder Neues zu lernen, wir sind auf sie angewiesen und ich hoffe, dass wir noch lange auf sie zählen dürfen." Pfarrer Gregor Illi beschrieb in seiner Ansprache die Samariter als Menschen, die anderen in Krisensituationen ihre Zuwendung geben. Illi: "Der erste Moment ist Vertrauen aufbauen, in das Gesicht des Verletzten schauen, erst dann kommt das Fachwissen."

Die beiden Helpis (Dani und Reto Frey) sangen sich mit ihren klaren Stimmen in die Herzen der Zuhörer. Dani Frey begleitete die Fahnenträger beim Einzug mit seinen Marimbaphon-Klängen.


von A wie Aperitif bis Z wie Zusammenarbeit ein Hit
Am Aperitif bediente man die Gäste bewusst mit Produkten aus der Region: der Most vom Bauern, das Speckbrot, gebacken von unzähligen Neuenkircher Samariterinnen und der Sprinz vom Dorf-Käseladen. Nicht nur der Aperitif, sondern auch die Sonne sorgte zusätzlich für eine gute Stimmung unter den Gästen.

Ein ganz besonderes Lob erhielten die Neuenkircher für das ausgezeichnete Essen welches die Metzgerei Röthlin zubereitete. Der Service verlief einwandfrei und sehr zügig, da musste niemand lange warten!

Ja und nach dem Essen wurde dann auch ein kleines Rahmenprogramm geboten. Der Alleinunterhalter aus dem Finsterwald schaffte es sogar, dass sich die Samariter auf die Tanzbühne wagten. Ein Höhepunkt war jedoch der Auftritt der Helpgruppe Neuenkirch. Mit ihrem Rap "das lernsch alls bim Help" begeisterten die Kinder ihre Zuschauer. Sogar der Vorstand des Samaritervereins Neuenkirch stand plötzlich auf der Bühne und präsentierte seinen schon legendären "Aetti" von Dodo Hug.

Die Neuenkircher freuten sich, dass ihr Partnerverein von Lauterbrunnen, vertreten durch Margrit und Christian Inäbnit, an der DV teilnahmen. Mit ihrer Präsenz zeigten sie, dass diese Partnerschaft lebt. An dieser Stelle gratuliert der Samariteverein Neuenkirch seinen Gspähnli vom Berner Oberland ganz herzlich zum 100-Jahr-Jubiläum welches sie am 2. Mai feiern.


Super organisierter Anlass
Die Neuenkircher Samariter zeigten einmal mehr, dass sie gute Organisatoren sind. Die 300 Gäste fühlten sich wohl in Neuenkirch. Alles klappte reibungslos! Dass dieser Anlass ein Erfolg wurde, ist nur den vielen Helfern im Hintergrund zu verdanken. Das OK, bestehend aus einem erweiterten Vorstand, bedankt sich zuallererst bei Doris Speck. Sie hat den ganzen Verpflegungsbereich sowie die Tisch-Dekoration organisiert. Wie viele Stunden und Tage sie im Vorfeld schon für diesen Anlass unterwegs war lässt sich nur erahnen. Doris meisterte alles souverän und hat die Nerven die ganze Zeit behalten! Doris, du bist genial! Natürlich waren auch unzählige Neuenkircher Samariter bereits am Vorabend der DV und dann an der DV selbst im Einsatz. Auch ihnen gehört ein herzliches Dankeschön und Kompliment für's Mittragen. Ganz speziell bedankt sich das OK auch beim Samariterverein Hellbühl für die Unterstützung im Service und beim Samariterverein Sempach für das Betreuen des Sanitätspostens.

"Es gibt nichts Gutes ausser man tut es"!

Fahnengruss in die Kirche von Neuenkirch (im Vordergrund Fritz Muff mit der Vereinsfahne von Neuenkirch)

Petra Wipfli wird Leiterin der "Help"

ib / Am Donnerstag, 29. Januar hielt der Samariterverein Neuenkirch seine 68. GV ab. Die Mitglieder wählten Petra Wipfli, Hungerbühl, zur Leiterin der Jugendgruppe "Help". Mit Freude durfte die Versammlung drei neue Mitglieder in den Verein aufnehmen. Im vergangene Vereinsjahr verzeichneten die Neuenkircher Samariter mit rund 500 Stunden einen neuen Rekord an Sanitätseinsätzen bei Grossanlässen.


Samariter Jugendgruppe "Help" mit neuer Führung
Die Jugendgruppe der Neuenkircher Samariter, die "Help", hat mit Petra Wipfli eine neue Leiterin gefunden. Mit grossem Applaus wurde sie von der Versammlung in dieses Amt gewählt. Wipfli wird in ihrer Aufgabe unterstützt von den beiden Technischen Leiterinnen Monika Stalder und Sonja Brügger. "Help" bedeutet "helfen, erleben, lernen, Plausch". Die "Help" ist eine sinnvolle Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche. Die Kinder lernen auf spielerische Art sich um den Mitmenschen in Not zu kümmern, sie basteln, spielen und haben den Plausch zusammen.

Mit Helen Lang, Sonja Lewandowsky und Stephanie Marx durfte der Verein drei motivierte Samariterinnen in den Verein aufnehmen. Erfreulich ist, dass mit Stephanie Marx wiederum ein Mitglied aus der "Help" in den Verein wechselt. Die eigentlichen Vereinsgeschäfte liefen reibungslos ab. Der Vorstand stellt sich für ein weiteres Jahr zur Verfügung.


Samariter sind fit für den Ernstfall.
Im vergangenen Vereinsjahr wurde der Schwerpunkt auf den neu gestalteten Kurs "Notfälle bei Kleinkindern" gelegt. An einem Parcour mit dem Partnerverein Lauterbrunnen (BE) übten die Samariter das Helfen im Ernstfall. Mit rund 500 Einsatzstunden waren die Neuenkircher Samariter an vielen Grossanlässen präsent und leisteten Erste Hilfe. Zusätzlich unterstützen sie den Samariterverein Lauterbrunnen an den Sportanlässen "Jungfraumarathon" und "Inferno-Triathlon". Solche Sanitätseinsätze sind willkommene Plattformen um das Samariterwissen praktisch anzuwenden. Letztes Jahr wurden wiederum drei Blutspendeaktion durchgeführt. Vor allem auch durch das Nothilfe-Kursangebot sind die Samariter der Bevölkerung ein Begriff. Die Vielfältigkeit der Aufgaben macht diesen Verein so einzigartig und unentbehrlich für das Gemeinwohl. Es ist gut zu wissen, dass die Samariter da sind wenn man sie braucht.

Wir heissen die drei Neumitglieder willkommen:
Stephanie Marx, Helen Lang, Sonja Lewandowsky